Dehnungsstreifen: Wie hilft die Orthopädie bei der Vorbeugung?

Fast jede Frau hat sie, doch richtig glücklich ist niemand damit: Dehnungsstreifen. In der Regel treten sie bei Frauen während der Schwangerschaft auf, wenn das Gewebe schneller wächst, als sich die Haut darauf einstellen kann. Aber auch große Gewichtszunahme innerhalb kürzester Zeit kann zu Dehnungsstreifen führen. Dagegen kann man etwas tun, indem man regelmäßig Sport treibt. Voraussetzung dafür ist allerdings ein gesunder Körper. Hierbei wiederum hilft die Orthopädie.

Dehnungsstreifen

Dehnungsstreifen sind sichtbare Erscheinungen in der Unterhaut. Diese werden durch starke Dehnung des Gewebes hervorgerufen. Wie bereits erwähnt, ist das Auftreten von Dehnungsstreifen im Rahmen einer Schwangerschaft physiologisch bedingt, daher werden sie auch als Schwangerschaftsstreifen bezeichnet. Die Färbung wird durch durchscheinende Blutgefäße hervorgerufen, die Streifen an sich treten vor allem an besonders stark belasteten Geweben auf, dazu zählen der Bauch, die Hüften, das Gesäß und die Brüste. Prädisponierende Faktoren können unter anderem eine starke Gewichtszunahme oder eine Bindegewebsschwäche sein. Unter dem Begriff der Orthopädie versteht man die Lehre, die sich nicht nur mit der Entstehung und der Verhütung angeborener oder erworbener Form- oder Funktionsfehler des Bewegungs- und Stützapparates beschäftigt, sondern auch mit der Erkennung bzw. Behandlung. Im Fokus stehen hierbei in aller Regel Knochen, Gelenke, Muskeln und Sehnen. Zur Behandlung bedient man sich bei vielen anderen Bereichen der Medizin, allen voran den chirurgischen Verfahren. Die Prothesenchirurgie spielt dabei die zentralste Rolle. Orthopädietechniker hingegen stellen Einlagen für Schuhe, Schuhzurichtungen sowie Prothesen und Orthesen (zum Beispiel Knieorthese) her.

Wie hilft die Orthopädie nun bei der Verbeugung?

Das ist ganz einfach: Sollte es einmal zu einer Verletzung kommen, dann muss man mit dem Sport wesentlich kürzer pausieren, wie wenn man keinen Orthopäden aufsucht. Als Beispiel soll eine Knieorthese dienen. Diese wird in der Regel eingesetzt, wenn der Bandapparat im Knie verletzt ist. Eine solche Orthese stützt das Knie und ermöglicht zudem dem Träger, sich zu bewegen – wenn auch eingeschränkt. Beispiele dieser Art finden sich in der Orthopädie zahlreiche.
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